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Winterurlaub mit Hund

Donnerstag, 20. März 2014

Viele Hunde tanzen vor Freude, wenn die ersten Schneeflocken fallen. Was gibt es da Schöneres als mit dem vierbeinigen Freund im Takt der Natur, die landschaftlichen Schönheiten des Winters in vollen Zügen zu genießen.

Wir haben für Sie eine abwechslungsreiche Auswahl von Urlaubsdomizilen, die sich optimal für den Winterurlaub mit Ihrer Fellnase eignen. Egal ob Sie einen Kurzurlaub mit Hund planen oder einen Aktivurlaub. Der Winterspaß mit Hund ist eine ideale Mischung aus Sport, aktiver Erholung und Wellness.

Viele unserer Häuser bieten Ihnen in unmittelbarer Nähe den direkten Einstieg in zauberhafte Hundeloipen. Hier können Sie mit Ihrem Freund ungestört auf einem „hundegerecht“ gespurten Loipennetz die verschneite Landschaft und das Panorama der endlosen Weite genießen, denn auf Hundeloipen darf sich Ihr Vierbeiner frei bewegen. Das ist Wintererholung pur!

Wir haben diese Domizile anschaulich mit einem entsprechenden Hundeloipen-ICON gekennzeichnet. Parallel finden Sie in unseren Hunde-News hilfreiche Tipps für einen sorgenfreien Winter mit Ihrem Liebling.

Winterpflege und Loipen-Tipps für Hunde

Hunde lieben es im Schnee herumzutoben. Die meisten von ihnen haben zwar ein dickes Fell und vertragen die Kälte im Allgemeinen ganz gut, aber dennoch stellt der Winter mit Schnee, Eis und Minusgraden besondere Anforderungen an unsere Hunde.

  1. Tipps für die Hundeloipe
    Der Wintersport ist auch für den Hund ein Ausdauersport und weit mehr, als ein gemütlicher Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft. Prüfen Sie auf jeden Fall die Kondition Ihres vierbeinigen Freundes, bevor Sie in den Winterurlaub aufbrechen.
    Auf der Hundeloipe darf sich Ihr Vierbeiner richtig austoben. Nach einem langen Spurt plagt auch den Hunden der Durst. Nehmen Sie daher immer genügend Wasser für Ihren Vierbeiner mit.
     

  2. Was ist der Paragraph 1?
    Beim Langlaufen auf Pisten, die nicht explizit als Hundeloipe gekennzeichnet sind, stößt man zumeist auf das Schild „Hunde verboten“. Wer gegen dieses Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen, es sei denn der Hund hält sich an den Paragraph 1. Dann kann diese Strafe ad acta gelegt werden, denn dieser Paragraph besagt, dass wenn ein Hund andere Langläufer nicht beeinträchtigt oder stört, nicht in der gespurten Loipe läuft oder diese kreuzt, nicht jagt und wildert und vor allem auch keine unaufgeräumten Geschäfte hinterlässt, dem gemeinsamen Wintersport nichts im Wege steht.

    Die ideale Zeit um auf gewöhnlichen Loipen gemeinsam mit dem Hund auf Tour zu gehen, ist der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, denn da sind weniger Langläufer unterwegs.

  3. Pfotenschutz und Fußpflege
    Schützen Sie die Ballen Ihres Vierbeiners vor dem Austrocken und vor schmerzhaften Rissen, denn das Laufen auf Streusand und Salz strapaziert die Ballenhaut immens. Am besten tragen Sie vor und nach dem Spaziergang Hirschtalg, Melkfett oder Vaseline auf. Das schont und pflegt die Pfoten. Sollte es dennoch zu Verletzungen kommen, desinfizieren Sie diese sofort mit einer Jodlösung und stellen Sie Ihren Hund bei Ihrem Tierarzt vor.

    Die Eisklumpen zwischen den Zehen des Hundes können vorzüglich mit einem warmen Pfotenbad gemütlich aufgetaut werden. Die Fellnase kann dabei zufrieden mit Frauchen und Herrchen schmusen.

    Für Extremfälle und besonders empfindliche Vierbeiner gibt es sogenannte „Booties“. Das sind kleine, praktische Lederschuhe, die vor scharfkantigem Eis und Salz schützen.

  4. Erkältungsfrei durch den Winter
    Das Immunsystem des Hundes leidet bei Zugluft und kalter Umgebung. Ihre Fellnase sollte sich auf keinen Fall auf kalten Steinen ausruhen oder gar in kaltem Gewässer ein Bad nehmen. Bleiben Sie zügig in Bewegung, das schützt vor Blasenentzündungen und einem geschwächten Immunsystem. Wenn Ihr Hund zittert und sich unwohlfühlt, ist es höchste Zeit den Rückweg anzutreten.

  5. Der Wintermantel für die Fellnase
    Der kerngesunde Hund darf das Haus gefahrenlos ohne Mantel verlassen, denn in Verbindung mit dem Deckhaar bildet die Unterwolle die Wärmeisolation und sorgt für genügend Schutz vor Minusgrade. Für Rassen mit kurzem Fell oder ohne Unterwolle, empfiehlt sich ein wind- und wasserabweisendes Outdoorgewand. Dies gilt auch für kranke oder alte Hunde. Achten Sie beim Kauf auf die Hautverträglichkeit und den Tragekomfort.

  6. Die Ernährung im Winter
    Bei Kälte hat der Hund einen erhöhten Energieverbrauch. Er muss seine Körpertemperatur den Außentemperaturen entsprechend regulieren. Dies sollten Sie bei den Mahlzeiten Ihres Hundes berücksichtigen. Idealerweise halten Sie hinsichtlich der Winterration für Ihren Liebling Rücksprache mit Ihrem Haustierarzt, denn zu viel Futter ist genauso schädlich wie zu wenig.

  7. Schnee ist keine Delikatesse
    Für viele Hunde ist Schnee eine feine Leckerei. Auch wenn es Ihnen schwer fällt, untersagen Sie ihm diese kulinarische Verführung. Die Kälte und eventuelle Erreger oder Streusalz im Schnee können zu Erbrechen und Durchfällen führen. Nicht selten wird die Magenschleimhaut gereizt oder es kommt zu Rachen- und Mandelentzündungen.


Viel Freude und schöne Wintertage wünscht Ihnen Ihr Team von holidays with pets

Hier können Sie sich die Pflege- und Loipentipps direkt als pdf runterladen!

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